Herzlich willkommen auf den Seiten des Instituts für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK) an der JGU. Das FTMK vereint die Fächer Filmwissenschaft/Mediendramaturgie, Theaterwissenschaft, Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie sowie den Arbeitsbereich Alltagsmedien und Digitale Kulturen in einem gemeinsamen Institut. Dieser Fächerverbund ist in der deutschen Universitätslandschaft einzigartig und bietet Studierenden ein interdisziplinär ausgestaltetes Studienangebot in drei B.A.- und fünf M.A.-Studiengängen.
Der interdisziplinäre Zusammenschluss der Arbeitsbereiche des FTMK steht für die Überzeugung, dass akademische Forschung und Lehre im Bereich der modernen Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften die „Ränder“ der eigenen Disziplin immer mitdenken muss. Die Fächer vereint dabei ein genuin interdisziplinärer Blick auf Kultur, der in ästhetischer, medienwissenschaftlicher und/oder historischer Perspektive erweitert wird. Interdisziplinäre Zusammenarbeit findet am FTMK im Rahmen der verschiedenen interdisziplinären Module in den B.A.- und M.A.-Studienprogrammen sowie in zahlreichen gemeinsamen Forschungsinitiativen statt.
Filmwissenschaft/Mediendramaturgie beschäftigt sich mit audiovisueller Kultur in ihren vielfältigen internationalen Erscheinungs- und Aufführungsformen – vom Kinospielfilm über Serien und Streamingangebote, Dokumentarfilme, Gebrauchsfilme oder digitale Bewegtbildmedien auf YouTube, TikTok oder Instagram sowie Installationskunst im Museum – die wir als eine mediale Praxis in Gegenwart sowie in historischer Perspektive untersuchen.
Theaterwissenschaft versteht sich als Wissenschaft von der Aufführung in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen vom Schauspiel, über die Oper, den Tanz und die Performance Art sowie mediale und theatrale Phänomene in fest- und alltagskulturellen Kontexten. Als Disziplin an der Schnittstelle von Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaft eröffnet sie vielfältige Perspektiven auf Gesellschaft, Kunst und Medien und vermittelt ein Instrumentarium, um diese kritisch zu beschreiben und zu analysieren.
Medienkulturwissenschaft erforscht vor dem Hintergrund eines weiten Medienbegriffs, der neben klassischen Massen- und Kommunikationsmedien (Buch, Zeitung, Film, Radio, Fernsehen, Internet) auch technische Apparate und Institutionen, Milieus, Architekturen, Transportinfrastrukturen und Körper umfasst, die medialen Bedingungen von Kultur in systematischer und historischer Hinsicht.
Die Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, im deutschsprachigen Raum auch als Volkskunde oder Empirische Kulturwissenschaft bekannt, untersucht alltägliche Lebenswelten und Wahrnehmungen von Menschen in europäischen Gesellschaften in einer global vernetzten Welt. Sie verwendet qualitative empirische Methoden wie Interviews, Feldforschung, Archiv- und Quellenarbeit, um sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit zu betrachten.
Der Arbeitsbereich Alltagsmedien und Digitale Kulturen widmet sich der alltäglichen Mediennutzung im Kontext der Digitalisierung und erforscht ihre ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen. Im Zentrum aller Disziplinen steht dabei ein genuin interdisziplinärer Blick auf Kultur, der je nach Fach in ästhetischer, medienwissenschaftlicher und/oder historischer Perspektive erweitert wird.
Das Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK) bietet drei grundständige B.A.-Studiengänge in den Fächern Filmwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an. Neben fachspezifischen Lehrveranstaltungen enthält jedes Studienprogramm disziplinenübergreifende Module, in denen Studierende aller drei Fächer gemeinsam studieren. Hierzu zählen Veranstaltungen in den Bereichen Kulturanalyse sowie Medien- und Kulturtheorie sowie interdisziplinär ausgerichtete Seminare, die von Lehrenden aller Fächer angeboten werden.
Fünf weiterführende (konsekutive) M.A. Studiengänge, die auf einem Bachelorabschluss auf bauen, bieten eine inhaltliche Vertiefung oder Spezialisierung in den Fächern Filmwissenschaft, Mediendramaturgie, Theaterwissenschaft, Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie.
Sie beginnen ein Studium in einem der Fächer des Instituts für Film-, Theater-, Medien und Kulturwissenschaft? Hier finden Sie alle zentralen Informationen zur Einführungswoche, zu den Informationsveranstaltungen für Studienanfänger:innen und zur Anmeldung zu Lehrveranstaltungen:
Die B.A.-Studienprogramme des FTMK können in Form eines Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengangs studiert werden. Ein Studiengang besteht immer aus einem Kern- und einem Beifach, die Sie auf Basis Ihrer Interessen oder Ihrer beruflichen Ziele miteinander kombinieren.
Es ist auch möglich, zwei FTMK-Fächer in einer Kernfach-Beifach-Kombination zu wählen, z.B. im Kernfach Theaterwissenschaft und im Beifach Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie.
In den B.A.-Studiengängen des FTMK ist ein Studienbeginn zum Winter- und Sommersemester möglich. In den M.A.-Studiengängen Filmwissenschaft, Mediendramaturgie und Medienkulturwissenschaft ist ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich.
Bitte beachten Sie, dass der B.A. Studiengang Filmwissenschaft sowie die M.A.-Studiengänge Filmwissenschaft, Mediendramaturgie und Medienkulturwissenschaft zulassungsbeschränkt sind und berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Bewerbungsfristen.
Stipendien bieten eine attraktive Möglichkeit, Ihr Studium zu finanzieren. Doch nicht nur finanzielle, sondern auch ideelle Förderangebote können für Ihre persönliche Entwicklung eine Bereicherung darstellen. Sie bieten die Möglichkeit, mit anderen Studierenden in den Austausch zu treten und an Veranstaltungen wie Sprachaufenthalten, Workshops, Forschungsreisen etc. teilzunehmen.
Die Studienfachberatung berät bei fachspezifischen Fragen zum Aufbau und Inhalt der jeweiligen Studienfächer, u.a. zu:
- Studienplanung
- Anerkennung von Studienleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
- Ausstellung von Einstufungsbescheiden
- Fachwechsel
Das Studienbüro ist für die Organisation der Bachelor- und Masterstudiengänge des Instituts zuständig. Auf unseren Seiten finden Sie alle wichtigen Informationen und Dokumente (Modulhandbücher, Prüfungsordnungen, Verlaufspläne, Checklisten).
Im Downloadbereich finden Sie alle studiengangsrelevanten Dokumente nach Fächern und Prüfungsordnungen sortiert. Alle Dokumente und Informationen auf dieser Website gelten nur für die Fächer und Studiengänge des FTMK.
Zu den fächerübergreifenden Rahmenprüfungsordnungen gelangen Sie über diesen Link:
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Mailadressen von Studienmanagement und Studienbüro und verwenden Sie immer Ihre studentische E-Mail-Adresse! Vergessen Sie nicht, bei jedem Kontakt Ihre Matrikelnummer anzugeben.
Als forschungsstarkes Institut ist das FTMK an zahlreichen Verbund- und Einzelforschungsprojekten beteiligt. Professor:innen, Mitarbeitende und assoziierte Wissenschaftler:innen des Instituts arbeiten innerhalb der einzelnen Arbeitsbereiche, aber auch in Kooperationen und Verbünden über die Fächer- und Institutsgrenzen hinweg, in inner- und überuniversitären Forschungsnetzwerken mit.
Das Georg Forster Forum (GFF) ist ein Profilbereich der JGU, der im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz gegründet wurde. Das GFF will die Entwicklung geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung an der JGU vorantreiben, vernetzen und damit auf neue wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen reagieren. Es gründet in der Überzeugung, dass das Verständnis über kulturelle und soziale Phänomene in Gesellschaften nicht ohne eine Verschränkung disziplinärer Perspektiven zu leisten ist. mehr erfahren
Prof. Dr. Alexandra Schneider (Filmwissenschaft/Mediendramaturgie) und Prof. Dr. Benjamin Wihstutz (Theaterwissenschaft) vom FTMK sind Mitglieder des Leitungs- und Koordinationsausschusses des Georg Forster Forums. Ferner ist das Institut in Arbeitsgruppen vertreten:
Prof. Dr. Friedemann Kreuder, Prof. Dr. Gabriele Schabacher und Prof. Dr. Benjamin Wihstutz sind Mitglieder der AG 1 Humandifferenzierung.
Prof. Dr. Čarna Brković, Prof. Dr. Gabriele Schabacher, Prof. Dr. Alexandra Schneider, Prof. Dr. Marc Siegel, Prof. Dr. Chris Tedjasukmana sowie Prof. Dr. Cecilia Valenti und Prof. Dr. Benjamin Wihstutz sind Mitglieder der AG 3 Zeugenschaft .
Wissenschaft ist international – sie unterliegt keinerlei räumlichen und zeitlichen Grenzen und ihre innovative Kraft entfaltet sich beim Austausch von Ideen und Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturkreisen.
Entsprechend dieser Überzeugung fördert die JGU ebenso wie das Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft die Mobilität von Wisseschaftler:innen und Studierenden und unterstützt sie auf ihren Karrierewegen in einer global vernetzten Welt. mehr
Das FTMK unterhält mehrere ERASMUS+-Partnerschaften mit verschiedenen europäischen Universitäten und eröffnet Studierenden dadurch die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren, ein fremdes akademisches System sowie andere Lehr- und Lernmethoden kennenzulernen und ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.
Weitere Informationen erhalten Sie bei dem:der Erasmus+-Koordinator:in Ihres Kern- oder Beifachs bzw. Masterprogramm oder auf den Seiten der Abt. Internationales.
Wenn Sie über das ERASMUS+-Angebot der Arbeitsbereiche oder über andere Hochschulkooperationen der JGU keinen geeigneten Studienort bzw. -platz gefunden haben, können Sie Ihren Auslandsaufenthalt auch selbst organisieren. Als sog. Freemover:in können Sie frei entscheiden, in welches Land und an welche Universität Sie gehen möchten – auch unabhängig von den Partnerschaften der JGU.
Read here how to register for classes at FTMK once you are enrolled as a student. Please note: The academic advisor as well as the study office always needs the registration form linked here to help you through the process!
Depending on which courses you want to take, speaking to the academic advisor of the subject the course is offered in is the first step for registration at FTMK. Even if the teacher might have already agreed to take you on, the approval/signature of the academic advisor is key, because they help you determine if the course is right for you. Please see our guide at the end of this site to find out who to contact!
Know what you want and need when contacting someone via E-Mail. Some incoming students need a certain amount of credit points or a certain number of courses in a semester. Please speak about your prerequisites, including exams, with the academic advisor and let the study office know about them during registration.
Once you have completed the registration form (full contact and course details, signatures), send it to studienbuero-ftmk@uni-mainz.de – the study office will register you. Please always include your student number.
Wissenschaftlicher Austausch lebt von neuen Impulsen, gemeinsamen Projekten und interdisziplinären Perspektiven. Internationale Gastwissenschaftler:innen sind am FTMK herzlich willkommen – sowohl für einen Kurzzeitaufenthalt als auch für längere Forschungsarbeiten. Der Fachbereich 05 bietet unterschiedliche Unterstützungsangebote für Visting Scholars – von Vernetzungsmöglichkeiten bis hin zu praktischer Orientierung.
Der FTMK-Newsletter informiert wöchentlich über Aktivitäten des Instituts, neue Ausschreibungen und Veröffentlichungen sowie Gastvorträge oder andere Veranstaltungen. Zudem enthält der Newsletter Hinweise auf ausgewählte Termine in Mainz und Umgebung.
Möchten Sie einen Hinweis zur Aufnahme in den Newsletter vorschlagen? Wir nehmen gerne jeden Donnerstag bis 12 Uhr Ihre Mitteilung entgegen – ebenso wie Anregungen oder Wünsche zum Format. Schreiben Sie uns unter ftmk-newsletter@uni-mainz.de
Redaktionsteam: Leoni Buchner und Sarah Horn
Geschäftsführende Leitung
Geschäftsführung Institut
Das Leitungsgremium setzt sich aus Vertreter*innen aller Statusgruppen des Instituts zusammen und berät über Angelegenheiten wie Stellen und Mittel des Instituts, Personalfragen oder die Organisation des Lehr- und Prüfungsbetriebs.
Dem Leitungsgremium gehören aktuell folgende stimmberechtigte Mitglieder an:
Der Prüfungsausschuss entscheidet über alle prüfungsbezogenen Angelegenheiten, die nicht grundsätzlich in einer Prüfungsordnung geregelt sind (Modifikation von Prüfungsvoraussetzungen, Änderungen von Prüfungsformaten, Bestimmung von Prüfungsberechtigten, Nachteilsausgleiche, Aussetzung von Prüfungsverfahren).
Der Prüfungsausschuss setzt sich mehrheitlich aus Mitgliedern der Gruppe der Hochschullehrenden (Gruppe 1) sowie mindestens je einem Mitglied aus der Gruppe der Studierenden (Gruppe 2), der wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Gruppe 3) sowie der nicht-wissenschaftlich Beschäftigten (Gruppe 4) zusammen.
Vorsitzender des Prüfungsausschusses des FTMK: Univ.-Prof. Dr. Friedemann Kreuder
Möchten Sie einen Nachteilsausgleich (aufgrund einer anerkannten Beinträchtigung oder im Fall von bestimmten chronischen oder kognitiven Erkrankungen) beantragen, informieren Sie sich bitte vorab im Prüfungsamt des FB 05.
B.A. Filmwissenschaft
M.A. Filmwissenschaft
M.A. Mediendramaturgie
B.A. Theaterwissenschaft
M.A. Theaterwissenschaft
B.A. Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
B.A. Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
M.A. Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
M.A. Medienkulturwissenschaft
Fachkoordination Filmwissenschaft
Fachkoordination Theaterwissenschaft
Fachkoordination Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
Fachkoordination Medienkulturwissenschaft
für behinderte, neurodivergente und chronisch kranke oder BIPOC-, FLINTA*-, LGBTQIA+- Studierende.
Es ist unser Ziel, allen Mitgliedern des Instituts einen diskriminierungsarmen und sicheren Studienalltag zu ermöglichen. Nachfolgende Kolleg:innen stehen für ein vertrauliches Gespräch oder zur Vermittlung in Konfliktfällen zur Verfügung. Selbstverständlich sind auch alle anderen Lehrenden gerne für Sie ansprechbar!
Wer wir sind
Die Initiative (FTMK) Mainz Unbefristet ist eine Interessengemeinschaft des akademischen Mittelbaus am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Wir streben einen statusgruppenübergreifenden Dialog zu Themen an, die unsere Beschäftigung und unsere Fortentwicklung als Akademiker*innen an Universitäten betreffen. Unsere Initiative denkt bereits jetzt über die Fachgrenzen des FTMK-Instituts hinaus und soll perspektivisch auf die gesamte JGU ausgeweitet werden (daher steht „FTMK“ in Klammern). Gegründet wurde die Initiative im Mai 2024 angesichts der gescheiterten Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) im Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF), um zunächst institutsintern ein Gespräch über Entfristungsmöglichkeiten und die derzeitige Situation des akademischen Prekariats und wissenschaftlichen Arbeitskulturen im Allgemeinen anzustoßen.
Dr. Taylor McConnell
Dr. Laura Katharina Mücke
Dr. Britta Ohm
Dr. Tullio Richter-Hansen
Mona Wischhoff M.A.
Unsere Aktivitäten
Wir treten für transparente Diskussionen über Arbeitsbedingungen am Institut ein, insbesondere für Entfristungsmöglichkeiten für befristet beschäftigte Mitarbeiter*innen, offenere Auseinandersetzungen mit dem Prekariat Wissenschaft und eine bessere Work-Life-Balance für Angestellte und Drittprojektbeschäftigte an Universitäten. Als ersten Schritt haben wir ein Impulspapier als Ergänzung für Jahresgespräche zwischen wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen und deren Vorgesetzten entwickelt. Ergänzend zu den JGU-Leitlinien für Jahresgespräche soll unser Impulspapier (bzw. demnächst ein kürzerer Leitfaden) dabei helfen, Befristungsverhältnisse miteinander zu thematisieren und Tabus um das Thema Entfristung abzubauen.
Als weiteres Vorhaben planen wir eine Gesprächsreihe mit verschiedenen Statusgruppen am Institut – Doktorand:innen, Arbeitsbereichsleiter:innen, Professor:innen, Assistenzfachkräften, Juniorprofessor:innen, entfristeten sowie befristet beschäftigten Mitarbeiter:innen – sowie mit anderen Initiativen außerhalb des Instituts bzw. außerhalb der JGU.
Situierung im deutschlandweiten Kontext
Einen Blick über bestehende Mittelbauinitiativen in Deutschland befindet sich auf der Webseite des Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss).
Wer kann mitmachen?
Die Initiative steht allen Mitgliedern des akademischen Mittelbaus (Doktorand*innen, Postdocs, Akademischen Räten, Junior-Professor*innen usw.) am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft offen. Bei Interesse melden Sie sich/meldet euch gerne bei uns unter imu.ftmk@uni-mainz.de!
Die Idee für einen Round Table Antidiskriminierung entstand im Sommersemester 2021 im Zuge des Dialogs zwischen dem studentischen Seminar „Decolonize Filmwissenschaften?!“ und der AG Antidiskriminierung, die von Dozierenden der Arbeitsbereiche Filmwissenschaft/Mediendramaturgie sowie Alltagsmedien und Digitale Kulturen ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Studierende und Dozierende in informellem, ungezwungenem Rahmen und auf Augenhöhe zum Themenfeld Antidiskriminierung austauschen können. Gemeinsam möchten wir über Chancengleichheit, Diversität und Inklusion, aber auch über diskriminierungs- und rassismusbezogene Ausschlussmechanismen im universitären Kontext nachdenken.
Der Fokus des Round Tables soll vor allem auf Dekolonisierung und Antirassismus liegen, wobei im Sinne eines intersektionalen Ansatzes auch weitere Formen der Diskriminierung – zum Beispiel Sexismus, Antisemitismus, Trans*feindlichkeit, Ableismus und Klassismus – in den Blick genommen werden.
Die Treffen stehen ausdrücklich allen interessierten Studierenden und Mitarbeitenden offen und setzen kein Vorwissen zum Thema (Anti-)Diskriminierung voraus. Ziel der Treffen ist es, dass Studierende und Mitarbeitende außerhalb des durchstrukturierten und hierarchiegeprägten Unialltags in möglichst entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen können. Außerdem soll der Round Table Studierenden und Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, andere Menschen kennenzulernen, die sich für das Themenfeld Antidiskriminierung interessieren, und sich gegebenenfalls mit diesen zu vernetzen. Die Treffen bauen grundsätzlich nicht aufeinander auf, sodass es überhaupt nicht schlimm ist, vorherige Treffen verpasst zu haben oder nicht an kommenden teilnehmen zu können. Studierende und Mitarbeitende, die nicht am FTMK studieren bzw. arbeiten, sind bei Interesse ebenfalls herzlich willkommen.
Der Round Table Antidiskriminierung richtet jährlich das Symposium „laute schrift“ aus. Bei laute schrift können BIPoC*-Studierende ein eigenes wissenschaftliches und/oder kreatives Projekt vorstellen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit von BIPoC*s an Universitäten zu stärken und interdisziplinären Austausch zu fördern.
Aktuelle Information gibt es auf Instagram unter @roundtable_ftmk. Für Fragen rund um die Treffen oder zum Round Table im Allgemeinen steht das Orgateam unter roundtable_ftmk@uni-mainz.de zur Verfügung.